Ab auf die Straße!

Nach einer Nacht in unserem Apartment in Christchurch geht es nun endlich richtig los. Am zweiten Tag in Neuseeland haben wir heute unseren Camper abgeholt. Eigentlich sind wir nicht so die Camper, aber für Neuseeland gibt es einfach kaum vernünftige Alternativen. Zumindest nicht, wenn man in drei Wochen beide Inseln bereisen will. Außerdem haben wir uns auch eher das Modell Luxus-Schiff rausgesucht. 🙂

Den Camper habe ich bereits im voraus über die Seite Camperbörse angemietet. Als Vermieter haben wir uns für Maui entschieden. Das Unternehmen THL vermietet Camper unter den Namen MAUI, BRITZ und MIGHTY. Die Camper werden nach einer bestimmten Laufzeit von MAUI an BRITZ und dann an MIGHTY weitergegeben. Bei MAUI gibt es zusätzlich noch die Elite-Option, die dazu führt, dass der Camper maximal ein halbes Jahr alt ist. Unser Campervan ist ein MAUI Ultimate Elite.

Nach einer kurzen Tour mit Uber zu MAUI durften wir einen kleinen schriftlichen Test absolvieren. Danach mussten wir feststellen, dass die Leitungen zwischen Deutschland und Neuseeland doch etwas länger sind, da die Bestellung bei MAUI nicht richtig angekommen war. (alternativ kann es auch sein, dass sich die MAUI Location Christchurch gedacht hat, dass sie ja mal versuchen können uns einen MAUI Ultimate ohne Elite-Option andrehen kann) Natürlich monierten wir diesen Umstand umgehend. Während wir auf den richtigen Camper warteten konnten wir noch zwei weiteren Deutschen helfen. Die beiden waren taub und ich übernahm das Übersetzen und Schreiben auf Papier. Hier merkten wir dann relativ schnell, dass die Mitarbeiter von THL total überfordert und zusätzlich ziemlich unverschämt waren. Zum Glück waren wir vor Ort und konnten den beiden weiterhelfen. Naja auf jeden Fall haben wir dann auch unseren Camper bekommen.

Darf ich euch unser Zuhause für die nächsten drei Wochen vorstellen: LUG. Er ist 7,20 Meter lang und 2,80 Meter hoch.

Das warten hatte mehr Zeit als geplant in Anspruch genommen, aber die Vermieterin des AirBnB Appartments war so nett und hatte unsere Sachen etwas zur Seite geräumt und trotzdem schon für die Nachmieter geputzt. Um 12 waren dann endlich alle Gepäckstücke verstaut und wir konnten zum Einkaufen fahren. Unsere erste Wahl zum Einkaufen ist in Neuseeland Countdown, da man mit der AA-Kundenkarte pro Woche bis zu 6 Cent pro Liter ersparen kann. Einfach nach der Kundekarte beim ersten Einkauf fragen und direkt anfangen zu sparen.

Unsere erste Tour führte uns dann an den See Tekapo. Leider sind einige Gebiete für Drohnen gesperrt, daher gibt es hiervon keine Drohnenbilder. Aber dafür von anderen Orten. Die kommen alle noch 🙂

Von Christchurch bis zum See waren es ungefähr dreieinhalb Stunden Fahrt. Und wird mussten uns so langsam überlegen, wo wir schlafen wollten.

Nachdem wir also den See mit der wunderschönen Wasserfarbe angeschaut hatte, entschieden wir uns für eine Campsite am Mount Cook. Dort wollten wir am nächsten Tag eine kleine Wanderung machen. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir im strömenden Regen am Campingplatz an. Toller Start ins Camperleben … Der Campingplatz verfügte über eine Küche und wir machten uns Nuddeln mit Tomatensoße. Ich war ja etwas neidisch auf die anderen Teller mit Lachs oder Fleisch. 😀 Außerdem wuschen wir auch das erste Mal unsere Wäsche. Die Nacht war kurz. Wahrscheinlich das Jetlag. Um 4:30 Uhr war die Nacht vorbei und nach einer warmen Dusche (die letzte für eine längere Zeit… mehr in den nächsten Blogeinträgen), dem Frühstück und dem Aufhängen unserer Wäsche ging es dann auch schon weiter.

Die Nacht war kalt und Diana war sehr glücklich über ihre Wärmflasche. Natürlich hätten wir alternativ auch die Dieselheizung oder den Heizstrahler anwerfen können. :‘)

Aufgrund des Wetter entschieden wir uns am Mount Cook für die einstündige Wandertour. Die Landschaft war wirklich toll, auch wenn es sehr neblig und mit 13 Grad nicht wirklich warm war. Aufgrund der frühen Stunden waren wir die einzigen Menschen auf dem Wanderweg, aber aufgrund des Nebels bekamen wir Mount Cook nicht zu Gesicht.

Als nächstes ging es dann zum See Pukaki. Hier wurde das erste Mal die Drohne ausgepackt und geflogen. Fotos folgen hierzu in einem weiteren Post. Der See hatte ebenfalls eine tolle Farbe.

Danach durfte uns Lug an die Ostküste der Südinsel zurückfahren. Wir schauten uns dort die Moeraki Boulders an. Das sind Felsen am Strand. Jeder davon bildet eine Halbkugel oder das was davon übrig geblieben ist. Einer war komplett aufgebrochen und darin hatte sich Salzwasser gesammelt. Schaut irgendwie aus wie ein kleines Aquarium.

Der Maori Legende nach sind die Felsen Stücke von Flaschenkürbisen und Süßkartoffeln, welche die Überbleibsel des Wracks des legendären Kanus Arei-te-uru sind.

Wie fährt sich nun ein 7,20 Meter langer Campervan? Eigentlich ziemlich entspannt. Fast so wie ein überlanger SuperB. Auf jeden Fall vollkommen in Ordnung. Der nächste Stop war der Sand Fly Bach. Sand Fliegen Strand. By the way: Ich hasse Sandfliegen. Normalerweise wird Diana von den Moskitos zerstochen und lassen mich in Ruhe. Aber diese scheiß Sandfliegen hatten null Bock auf Diana und haben mich trangsaliert. Naja auf jedenfall geht es nicht um die Sandfliegen an diesem Strand. Aber schaut es euch doch selbst an:

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An diesem Strand kann man auch Hoihos, das sind kleine gelbäugige Pinguine sehen, aber wir hatten leider kein Glück. Dafür haben sich die Seelöwen für uns in Schale geschmissen und ihre dicken Bäuche in die Kamera gehalten.

Der Weg zum Strand ist super einfach. Es geht nur bergab. Blöderweise muss man den gleichen Weg wieder zurück. Das ist die Düne hoch etwas anstrengend, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Der letzte Punkt an diesem Tag … na wer kommt drauf? … Richtig Campingplatz suchen und anfahren. Wir fuhren zu einem in der nähe von Kaka Point und schliefen dann sehr schnell ein.

So nach und nach kommen jetzt die deutschen Blogeinträge. Ihr merkt schon, die Englischen schreibt Diana und ich die Deutschen. Ich bin etwas hinterher, aber die Fahrerei in Neuseeland nimmt etwas Zeit in Anspruch. Ich werde morgen auf jeden Fall weiter machen und dann gibt es auch die ersten Drohnenbilder!

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